Da geht was! Erfolgsfaktoren und praktische Tipps für die Umgestaltung öffentlicher Straßen und Plätze 

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Der ideale Einstieg zur Transformation von Gemeinden und kleineren Städten. Kompakt, anschaulich und praxisnah zeigt die neue Publikation auf nur 6 Blättern, was Umgestaltungsprojekte zum Gelingen bringt und wie Gemeinden die ersten Schritte setzen können.

Wie werden Straßen und Plätze in kleineren Städten und Gemeinden lebenswert, sicher und klimafit? Die neue Publikation „Da geht was“ veranschaulicht anhand von fünf Raumtypen, worauf es bei der Umgestaltung ankommt – mit konkreten Qualitätskriterien, Praxistipps und Erfolgsfaktoren. Darüberhinaus geben sieben „Goldene Regeln“ Orientierung, worauf es im Prozess erfolgreicher Projekte wirklich ankommt. Los geht’s!

Für jeden Raumtyp ein Infoblatt

Ortszentrum, Schulumgebung, Bahnhofsvorplatz, Ortsstraße und touristischen Anziehungspunkt – jedes der fünf Handlungsfelder ist auf einem eigenen Infosheet aufbereitet: mit einer anschaulichen Visualisierung, konkreten Qualitätskriterien für die Umgestaltung, Tipps & Tricks aus der Praxis, Benefits, Planungstools und Best-Practice-Beispielen. 

  1. Am Bahnhof tut sich was! – der Bahnhof als Eingangstor zur Gemeinde, mit einfachem Umsteigen, Barrierefreiheit und attraktiven Mobilitätsangeboten (Best Practice: Neugestaltung Bahnhof Lienz). 
  2. Die Ortsstraße blüht auf! – Temporeduktion, Begrünung und faire Platzverteilung machen aus der Durchfahrt einen Ort zum Flanieren und Verweilen (Best Practice: Begegnungszone auf der Landesstraße in Wolfurt). 
  3. Das Ortszentrum pulsiert! – Begegnungszone, Schwammstadtprinzip und „Rollläden rauf“ für ein lebendiges Zentrum (Best Practice: Gelungene Ortskernbelebung in Trofaiach). 
  4. Spielend leicht zur Schule! – temporäre Schulstraßen, sichere Schulwege und einladende Schulvorplätze fördern die Eigenständigkeit von Kindern und Jugendlichen (Planungstool: Leitfaden Schulstraße). 
  5. Tourismus zukunftsfit! – klimafreundliche Anreisemöglichkeiten, saisonale Mehrfachnutzungen, Aufenthaltsorte und Parkraumbewirtschaftung machen touristische Hubs zu Zukunftsräumen (Planungstool: Interdisziplinäre Ideenfindung vor Ort). 

Sieben „Goldene Regeln“ für die Umgestaltung 

In den Piloten der Trans|formator:in hat sich gezeigt: Professionelle Kommunikation und Beteiligung sind das A und O bei der Umgestaltung von öffentlichen Straßen und Plätzen – egal ob in der internen Zusammenarbeit mit Akteur:innen wie Verkehrsverbünden, Grundeigentümer:innen und Interessensvertretungen oder im Dialog mit der Bevölkerung. Die Publikation fasst dafür sieben “goldene Regeln” zusammen und verlinkt zu praktischen Tools, wie sich diese umsetzen lassen: 

  1. Schlüsselpersonen frühzeitig erkennen und gezielt ansprechen – eine Akteur:innenlandkarte hilft, den Überblick zu behalten.
  2. Ein starkes lokales Narrativ entwickeln – ein positives Zukunftsbild schafft Identifikation und macht Veränderung verständlich. 
  3. Professionelle Öffentlichkeitsarbeit – klare Botschaften, ansprechende Bilder und proaktive Pressearbeit. 
  4. Von anderen Gemeinden lernen – Good-Practice-Beispiele, Exkursionen und direkter Austausch erweitern den Horizont. 
  5. Offene Beteiligung vor Ort – von Anfang an klar machen, worüber diskutiert werden kann und was bereits feststeht. 
  6. Kostengünstig testen als Chance – Realexperimente machen Veränderung im Raum erlebbar. 
  7. Professionelle Prozessbegleitung – entlastet die Schlüsselpersonen der Gemeinde und schafft eine Brücke zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung. 

Zum kostenlosen Download und als Printausgabe zum Weiterverteilen 

Printexemplare können beim Büro stadtland angefragt werden: wien@stadtland.at (Solange der Vorrat reicht)